Was machen die Mädchen heute?
Inhaltsangabe:
Die beiden Vorläufer „Was machen die Mädchen?“ und „Was machen die Jungs“ haben Kultstatus erreicht, jetzt, nach 20 Jahren, sind es wieder 26 eigensinnige Mädchen (und in dem Band „Was machen die Jungs heute?“ 26 eigensinnige Jungs), die ganz mit ihren Fantasien und Träumen, mit ihren Freunden und seltenen Hobbies beschäftigt sind: Die Mädchen von Anneliese bis Zoë sind immer für eine Überraschung gut. Mal mutig wie Mandy, die mit fleischfressenden Planzen boxt, mal verschlagen wie Hedwig, die auf jemanden wartet, der in ihre Buchfalle tritt, oder etwas verwundert wie Cleo, die mit vielen Monstern im falschen Kino sitzt. [Quelle: Verlag]
Herausgeben von: Université Sorbonne Paris Nord

Beurteilung:
Zwanzig Jahre nach Au théâtre des filles, das 1996 in Bologna mit dem Grand Prix ausgezeichnet wurde, legt Nicolas Heidelbach eine neue Version vor, die für das einundzwanzigste Jahrhundert aktualisiert wurde und heute so aktuell ist wie damals. Anne-Lise ist eine Ein-Frau-Band, die hofft, bald ins Rampenlicht zu kommen. Nazgül verärgert ihren Sportlehrer, indem sie im Unterricht einen Apfel isst. Pépita liegt vor einem Spiegel und studiert ihr eigenes Geschlechtsteil. Die Phantasiewelt des deutschen Autors ist so kreativ, skurril und provokant wie eh und je. Seine überraschenden und mutigen Mädchen stellen weibliche Klischees in Frage. Seine Heldinnen haben keine Angst, sich die Hände schmutzig zu machen, gegen Jungs zu kämpfen oder sich in Monster zu verwandeln. Auch wenn die sechsundzwanzig Porträts nicht jedermanns Geschmack sind, so sind sie doch ein getreues Abbild der modernen Welt. Ein A-Z, das halb Engel, halb Teufel ist und ein genaues Bild des Innenlebens jedes Mädchens bietet. [Quelle: Emmanuelle Pelot, Ricochet]. Es gibt auch einen Begleitband Que font les petits garçons aujourd’hui ? mit 26 männlichen Figuren, von Arnaud bis Zorro.