{"id":802,"date":"2026-08-06T09:52:42","date_gmt":"2026-08-06T07:52:42","guid":{"rendered":"http:\/\/gbook-rebuild.local\/gefuehle-und-emotionen\/"},"modified":"2026-08-06T15:20:17","modified_gmt":"2026-08-06T13:20:17","slug":"gefuehle-und-emotionen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/g-book.eu\/de\/themenstrecken\/gefuehle-und-emotionen\/","title":{"rendered":"Gef\u00fchle und Emotionen"},"content":{"rendered":"<p><em>Themenstrecke publiziert von der Universit\u00e4t Sorbonne Paris Nord \u2013 Livres au tr\u00e9sor (Frankreich)<\/em><\/p>\n<p>Kinder- und Jugendb\u00fccher werden oft aus der Perspektive ihrer N\u00fctzlichkeit und ihres p\u00e4dagogischen Wertes betrachtet. De facto spielt P\u00e4dagogie eine nicht unerhebliche Rolle in dieser Literatur. Doch darf diese Dimension nicht zur Vernachl\u00e4ssigung der literarischen, \u00e4sthetischen oder k\u00fcnstlerischen Aspekte f\u00fchren. Gef\u00fchle und Emotionen liegen am Treffpunkt dieser beiden grundlegenden Aspekte der Kinder- und Jugendliteratur und verbinden zwei unterschiedliche, parallele Ans\u00e4tze: B\u00fccher, insbesondere illustrierte B\u00fccher, fassen Gef\u00fchle und Emotionen in Worte und in Bilder. Gleichzeitig sind Gef\u00fchle und Emotionen aufs Engste mit dem Akt des Lesens verbunden, weil die jungen Leser und Leserinnen sie dank der Kraft, Pr\u00e4gnanz und Feinf\u00fchligkeit der Worte und Bilder unmittelbar nachempfinden k\u00f6nnen. Gef\u00fchle und Emotionen sind demnach gleicherma\u00dfen eine Sache der Darstellung und der Rezeption: Sie garantieren das gute Funktionieren des Lern- und Unterhaltungsprozesses, der die Kinder- und Jugendliteratur kennzeichnet, indem sie zwischen der oder dem Lesenden und dem Buch eine affektive Verbindung schaffen, die in ihrer Form, Intensit\u00e4t und Intentionalit\u00e4t unterschiedlich ausgepr\u00e4gt sein kann. Die dargestellten Gef\u00fchle und Emotionen l\u00f6sen bei den Kindern und Jugendlichen m\u00f6glicherweise Empathie mit den Figuren aus, vielleicht aber auch Reaktionen wie Auflehnung oder Emp\u00f6rung. Im Fall der Geschlechtsidentit\u00e4ten spielen die dargestellten und hervorgerufenen Gef\u00fchlsregungen eine besonders zentrale Rolle bei der Bewusstwerdung sowohl des eigenen Ichs als auch des Blicks der jungen Leserin oder des jungen Lesers auf andere Menschen und die Gesellschaft.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie Verhaltensweisen sind auch Gef\u00fchle Gegenstand stereotyper Vorstellungen in Bezug auf die Geschlechter: Ein M\u00e4dchen sollte nicht allzu lauthals ihre Meinung oder ihre Begeisterung zum Ausdruck bringen, nicht zu laut lachen und erst recht nicht grob sein. Ein Junge sollte nicht weinen, keine Angst haben, nicht zu \u201esensibel\u201c oder zu kokett sein. Die in der Bibliografie ausgew\u00e4hlten B\u00fccher zeigen jedoch deutlich, dass dieses oder jenes Gef\u00fchl nicht mit diesem oder jenem (biologischen wie sozialen) Geschlecht zusammenh\u00e4ngt: Ein M\u00e4dchen darf Wutausbr\u00fcche haben (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/la-vie-de-lunique-letonnante-la-spectaculaire-la-miraculeuse-lara-schmitt\/\">Lara Schmitt<\/a>), aufgedreht und laut sein (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/vaffelhjarte\/\">Vaffelhjarte<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/wild\/\">Wild<\/a>) es muss nicht dem Bild des braven M\u00e4dchens entsprechen (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/serafina-and-the-black-cloak\/\">\u0421\u0435\u0440\u0430\u0444\u0438\u043d\u0430 \u0438 \u0447\u0435\u0440\u043d\u0438\u044f\u0442 \u043f\u043b\u0430\u0449 \/ Serafina and the Black Cloak<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/momo-tome-1\/\">Momo<\/a>) es muss nicht vorbildlich sein (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/sophies-misfortunes\/\">Les malheurs de Sophie<\/a>)). Ein Junge darf Angst haben (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/into-the-forest\/\">Into the forest<\/a>), und feinf\u00fchlig, sch\u00fcchtern oder zart sein (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/nils-barbie-et-le-probleme-du-pistolet\/\">Nils, Barbie<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/a-boy-called-hope\/\">A boy called Hope<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/willy-the-dreamer\/\">Willy the dreamer<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/benito-y-su-carrito\/\">Benito y su carrito<\/a>). Es gibt auch Kinder, die anders sind und ihre Emotionen nur schwer kontrollieren k\u00f6nnen, wie z.\u00a0B. autistische Kinder (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/e-non-e\/\">\u00c8 non \u00e8<\/a>), oder Kinder und Jugendliche, die durch einen emotionalen Schock pathologische St\u00f6rungen davongetragen haben (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/the-goldfish-boy\/\">The goldfish boy<\/a>). Einige B\u00fccher setzen solche mitunter radikalen Ver\u00e4nderungsprozesse in der Gef\u00fchlswelt, die charakterpr\u00e4gend sind, in Szene: Eine unbeholfene sch\u00fcchterne Figur wird mutig und abenteuerlustig und ist nicht wiederzuerkennen, entweder durch Zauber (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/la-scimmia-nella-biglia\/\">La scimmia nella biglia<\/a>), oder die Hilfe der Eltern bzw. anderer (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/%d1%88%d1%83%d0%bc%d0%be%d0%bb%d0%b5%d0%bd%d0%b5%d1%82%d0%be\/\">B\u0428\u0443\u043c\u043e\u043b\u0435\u043d\u0435\u0442\u043e \/ The rustling<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/%d0%ba%d0%b0%d0%ba-%d1%81%d0%b5-%d0%bb%d0%b5%d0%ba%d1%83%d0%b2%d0%b0-%d0%bb%d1%8a%d0%b2%d1%81%d0%ba%d0%b8-%d1%81%d1%82%d1%80%d0%b0%d1%85-%d0%b1%d0%b5%d0%b7-%d0%bf%d0%b5%d1%80%d0%b4%d0%b0%d1%85\/\">\u041a\u0430\u043a \u0441\u0435 \u043b\u0435\u043a\u0443\u0432\u0430 \u043b\u044a\u0432\u0441\u043a\u0438 \/ How to treat Lion&#8217;s fear<\/a>), manchmal auch dank eines heilsamen Ausl\u00f6sers (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/the-goldfish-boy\/\">The goldfish boy<\/a>).<\/p>\n<p>Emotionen sind psychologische und physiologische Reaktionen auf eine gegebene Situation. Sie \u00e4u\u00dfern sich auf h\u00f6chst unterschiedliche Weise, z.\u00a0B. als Freude (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/anna-liza-and-the-happy-practice\/\">Anna Liza<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/piselli-e-farfalline-son-piu-belli-i-maschi-o-le-bambine\/\">Piselli e farfalline<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/vaffelhjarte\/\">Vaffelhjarte<\/a>), Traurigkeit (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/mio-nonno-era-un-ciliegio\/\">Mio nonno era un ciliegio<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/momo-tome-1\/\">Momo<\/a>), Wut (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/angry-arthur\/\">Angry Arthur<\/a>) schlechte Laune ((<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/the-bad-mood-and-the-stick\/\">The bad mood and the stick<\/a>) usw. Der Akt des Lesens erlaubt dem oder der Lesenden, Gef\u00fchle und Emotionen zu ergr\u00fcnden \u2013 die eigenen und die der anderen. Nur selten wird in den ausgew\u00e4hlten B\u00fcchern eine monolithische Sicht auf Gef\u00fchle vertreten, im Gegenteil: vorherrschend sind Diversit\u00e4t, Pluralit\u00e4t und Umwandlung. Gef\u00fchle und Emotionen sind eine universelle (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/the-bad-mood-and-the-stick\/\">The bad mood and the stick<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/lalfabeto-dei-sentimenti\/\">L\u2019alfabeto dei sentimenti<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/piselli-e-farfalline-son-piu-belli-i-maschi-o-le-bambine\/\">Piselli e farfalline<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/what-are-you-playing\/\">A quoi tu joues\u00a0?<\/a>) doch niemals einheitliche Erfahrung (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/lune-belle-lautre-pas\/\">L\u2019une belle<\/a>). Beim Lesen, beim Erkunden oder Erleben der Gef\u00fchle durch Literatur, W\u00f6rter und Illustrationen, wird auch die Erfahrung der Vielf\u00e4ltigkeit der Charakterz\u00fcge und Verhaltensweisen (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/lalfabeto-dei-sentimenti\/\">L\u2019alfabeto dei sentimenti<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/raymie-nightingale\/\">Raymie Nightingale<\/a>), und die Erfahrung der Diversit\u00e4t gemacht, die einem Verst\u00e4ndnis der verschiedenen Identit\u00e4ten, seien sie geschlechtlich, sexuell, altersbezogen oder kulturell, prinzipiell zugrunde liegt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aus dem \u00fcberaus diversen und komplexen Spektrum der Gef\u00fchle kommen zwei besonders intensive Gef\u00fchle relativ oft in den ausgew\u00e4hlten B\u00fcchern vor: Liebe und Freundschaft auf der einen Seite und Traurigkeit, insbesondere in Form von Trauer, auf der anderen. Liebe ist ein sehr intensives Gef\u00fchl, das Kinder sehr fr\u00fch empfinden k\u00f6nnen, auch wenn es ihnen manchmal schwerf\u00e4llt, es auszudr\u00fccken. Dieses Gef\u00fchl kann auf einfache und klare Weise angesprochen werden (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/hellou-og-guddbai-og-hostens-regn\/\">Au revoir et bon vent<\/a>), auch im Fall homosexueller Liebe (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/la-princesa-li\/\">La princesa Li<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/el-principe-enamorado-cuento-para-ninos-y-ninas-basado-en-una-historia-real\/\">El pr\u00edncipe enamorado<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/jerome-by-heart\/\">J\u00e9r\u00f4me par c\u0153ur<\/a>). Auch innerhalb der Familie wird Liebe empfunden: als Liebe des Kindes zu seinen Eltern, als Mutterliebe oder als Geschwisterliebe (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/mum\/\">Mam\u00e1<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/mi-familia-es-de-otro-mundo\/\">Mi familia es de otro mundo<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/raymie-nightingale\/\">Raymie Nightingale<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/e-non-e\/\">\u00c8 non \u00e8<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/lune-belle-lautre-pas\/\">L\u2019une belle<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/the-tunnel\/\">The tunnel<\/a>). Freundschaft ist die Grundlage vieler Erz\u00e4hlungen f\u00fcr Kinder und Jugendliche (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/anna-liza-and-the-happy-practice\/\">Anna Liza<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/raymie-nightingale\/\">Raymie Nightingale<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/ice-in-the-jungle\/\">Ice in the jungle<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/on-sudden-hill\/\">On Sudden Hill<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/momo-tome-1\/\">Momo<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/la-vie-de-lunique-letonnante-la-spectaculaire-la-miraculeuse-lara-schmitt\/\">Lara Schmitt<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/vaffelhjarte\/\">Vaffelhjarte<\/a>). Manchmal ist Eifersucht im Spiel, sowohl in einer Freundschaft (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/on-sudden-hill\/\">On Sudden Hill<\/a>) als auch in der Liebe (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/hellou-og-guddbai-og-hostens-regn\/\">Au revoir et bon vent<\/a>). Auch der Tod eines Angeh\u00f6rigen l\u00f6st bei den literarischen Figuren starke Gef\u00fchle aus, die die jungen Lesenden nachempfinden k\u00f6nnen, sei es durch Empathie oder weil die B\u00fccher Emotionen schildern, die die Kinder bereits gef\u00fchlt haben bzw. erst kennenlernen. Mehrfach wird der Schmerz der Trauer durch den Verlust der Gro\u00dfeltern thematisiert (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/aldabra-la-tartaruga-che-amava-shakespeare\/\">Aldabra<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/mio-nonno-era-un-ciliegio\/\">Mio nonno era un ciliegio<\/a>; <a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/%d0%b6%d0%b8%d0%b2%d0%be%d1%82-%d0%bd%d0%b0-%d0%bd%d0%b5%d0%b1%d0%b5%d1%82%d0%be-%d1%81%d0%bb%d0%be%d0%bd%d1%87%d0%b5%d1%82%d0%b0-%d0%b8-%d0%ba%d0%be%d1%82%d0%b5%d1%82%d0%b0\/\">\u0416\u0438\u0432\u043e\u0442 \u043d\u0430 \u043d\u0435\u0431\u0435\u0442\u043e \/ Life in the sky<\/a>). Wahrgenommene und ausgelebte Emotionen und Gef\u00fchle k\u00f6nnen heilsam sein (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/anna-liza-and-the-happy-practice\/\">Anna Liza<\/a>) und beim Wachsen helfen (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/witika-hija-de-los-leones\/\">Witika<\/a>). Gewalt, insbesondere wenn sie sich gegen M\u00e4dchen oder Frauen, gegen Kinder oder gegen Personen richtet, die als \u201eanders\u201c angesehen werden, kann mit Sprache (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/chiamarlo-amore-non-si-puo-23-scrittrici-raccontano-ai-ragazzi-e-alle-ragazze-la-violenza-contro-le-donne\/\">Chiamarlo amore non si pu\u00f2<\/a>) und mit Liebe (<a href=\"https:\/\/g-book.eu\/bibliography\/the-book-of-everything\/\">\u041a\u043d\u0438\u0433\u0430\u0442\u0430 \u043d\u0430 \u0432\u0441\u0438\u0447\u043a\u0438 \u043d\u0435\u0449\u0430 \/ The book of everything<\/a>) bek\u00e4mpft werden. Wenn Emotionen ausgedr\u00fcckt und nachempfunden werden k\u00f6nnen, dann tragen sie zum besseren Verst\u00e4ndnis seiner selbst und der anderen und zur \u00dcberwindung von verh\u00e4rteten Fronten, Vorurteilen und Stereotypen bei, denn schlie\u00dflich sind Emotionen (lat. \u201eemovere\u201c) etymologisch mit Bewegung, mit einem Sich-in-Gang-setzen verbunden.<\/p>\n<p><strong>Ausgew\u00e4hlte B\u00fccher \u00fcber Gef\u00fchle und Emotionen:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>AAVV, <em>Chiamarlo amore non si pu\u00f2. 23 scrittrici raccontano ai ragazzi e alle ragazze la violenza contro le donne<\/em>. Mammeonline, Foggia, 2013.<\/li>\n<li>Amavisca, Luis, Elena Rendeiro, <em>La Princesa Li<\/em>. NubeOcho Ediciones, Madrid, 2015.<\/li>\n<li>Browne, Anthony, <em>Into the forest<\/em>. Walker Books, London, 2005.<\/li>\n<li>Browne, Anthony, <em>The tunnel<\/em>. Walker Books, London, 2008<\/li>\n<li>Browne, Anthony, <em>Willy the dreamer<\/em>. Walker Books, London, 1997<\/li>\n<li>Carioli, Janna, Sonia Maria Luce Possentini, <em>L\u2019alfabeto dei sentimenti<\/em>. Fatatrac, Casalecchio di Reno, 2013.<\/li>\n<li>Colfer, Eoin, Matt Robertson, <em>Anna Liza and the happy practice<\/em>. Barrington Stoke, Edinburgh, 2016.<\/li>\n<li>Gandolfi, Silvana, <em>Aldabra: la tartaruga che amava Shakespeare<\/em>. Salano, Milano, 2006.<\/li>\n<li>Gandolfi, Silvana, <em>La scimmia nella biglia<\/em>. Salano, Milano, 2012.<\/li>\n<li>Haugen, Tormod, <em>Au revoir et bon vent (et la pluie d\u2019automne)<\/em>. Traduit du norv\u00e9gien par Jean-Baptiste Coursaud, L\u2019\u00e9cole des loisirs, Paris, 2003<\/li>\n<li>Heinrich, Finn-Ole, <em>La vie de l\u2019unique, l\u2019\u00e9tonnante, la spectaculaire, la miraculeuse Lara Schmitt<\/em>. Traduit de l\u2019allemand par Isabelle Enderlein, Thierry Magnier, Paris, 2015<\/li>\n<li>Hughes, Emily, <em>Wild<\/em>. Flying Eye, London, 2015.<\/li>\n<li>\u041c\u0438\u043b\u0447\u0435\u0432\u0430, \u0412\u0435\u043b\u0438\u043d\u0430 (Milcheva, Velina), <em>\u0416\u0438\u0432\u043e\u0442 \u043d\u0430 \u043d\u0435\u0431\u0435\u0442\u043e : \u0421\u043b\u043e\u043d\u0447\u0435\u0442\u0430 \u0438 \u043a\u043e\u0442\u0435\u0442\u0430<\/em> (<em>Life in the sky: Elephants and Kitties<\/em>). \u041f\u0440\u0435\u0441, \u0421\u043e\u0444\u0438\u044f,<\/li>\n<li>Nanetti, Angela, Anna Balbusso, <em>Mio nonno era un ciliegio<\/em>. Einaudi ragazzi, Trieste, 2017.<\/li>\n<li>Oram, Hiawyn, Satoshi Kitamura, <em>Angry Arthur<\/em>. Anderson Press, London, 2008.<\/li>\n<li>Parr, Maria, <em>Srce od vafla<\/em>. Traduit du norv\u00e9gien par Rado\u0161 Kosovi\u0107, Kreativni centar, Beograd, 2011<\/li>\n<li>\u041f\u043e\u043f\u043d\u0435\u0434\u0435\u043b\u0435\u0432\u0430-\u0413\u0435\u043d\u043e\u0432\u0430, \u041c\u0438\u043b\u0430 (Popnedeleva-Genova, Mila), <em>\u0428\u0443\u043c\u043e\u043b\u0435\u043d\u0435\u0442\u043e<\/em> (<em>The Rustling<\/em>). \u0423\u043b\u0442\u0440\u0430 \u043d\u0435\u0442 \u0415\u041e\u041e\u0414, \u0421\u043e\u0444\u0438\u044f, 2009.<\/li>\n<li>Ruiz Johnson, Mariana, <em>Mam\u00e1<\/em>. Kalandraka, Pontevedra, 2013.<\/li>\n<li>Sarah, Linda, Benji Davies, <em>On Sudden Hill<\/em>. Simon &amp; Schuster Children\u2019s UK, London, 2014.<\/li>\n<li>Scotto, Thomas, Olivier Tallec, <em>J\u00e9r\u00f4me par coeur<\/em>. Actes sud junior, Arles, 2015.<\/li>\n<li>Snicket, Lemony, Matthew Forsythe, <em>The bad mood and the stick<\/em>. Anderson Press, London, 2017.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Themenstrecke publiziert von der Universit\u00e4t Sorbonne Paris Nord \u2013 Livres au tr\u00e9sor (Frankreich) Kinder- und Jugendb\u00fccher werden oft aus der Perspektive ihrer N\u00fctzlichkeit und ihres p\u00e4dagogischen Wertes betrachtet. De facto spielt P\u00e4dagogie eine nicht unerhebliche Rolle in dieser Literatur. Doch darf diese Dimension nicht zur Vernachl\u00e4ssigung der literarischen, \u00e4sthetischen oder k\u00fcnstlerischen Aspekte f\u00fchren. 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